Candida – Bist auch du betroffen?

Wenn wir uns mit dem Thema Darm auseinandersetzen, dann müssen wir uns auch mit dem Pilz Candida befassen.

Es gibt mehrere Candidapilze, doch wir schauen uns im Rahmen des Themas “Darmgesundheit” den Hefepilz Candida albicans an. Der Candida albicans ist normalerweise ein wichtiger Pilz, welcher sich im menschlichen Darm aufhält und nützlich, sofern die Darmflora intakt und völlig gesund ist.

Nachdem wir aber in dem Artikel Darm – der Schlüssen zu deiner Gesundheit mögliche Ursachen für eine geschädigte Darmflora aufgezählt haben, können wir annehmen, dass bei fast allen Menschen die Darmflora geschädigt ist. Und dann wird der Candida albicans zur gesundheitlichen Gefahr für uns. Und je nach Lebensweise vermehrt sich dann der Hefepilz explosionsartig. Auch ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes, welcher mit den Faktoren, die zu einer geschädigten Darmflora einhergehen, begünstigen die Vermehrung des Candida albicans. Und er ist ein wahrer Überlebenskünstler!

Krankheiten und Symptome einer Candida-Belastung

Der Hefepilz gilt als Schmarotzer, dass heißt, er lebt von dem, was der Wirt – in unserem Fall also der Mensch – im zur Verfügung stellt. Was soviel heißt: er entzieht unserer Nahrung wichtige Bestandteile. Da diese nun unserem Körper fehlen, reagiert er mit den unterschiedlichsten Symptomen, wie zum Beispiel Unwohlsein, Müdigkeit, Heißhunger-Attacken, Völlegefühl, Bläh-Attacken, Konzentrationsstörungen, Kopf-und Gesichtsekzeme und Allergien bis hin zu Depressionen. Aber auch eine Hashimoto-Erkrankung kann durch eine Candida-Belastung hervorgerufen werden.

Weitere Krankheitsbilder können einer Candida-Vermehrung zugeschrieben werden:

  • Verdauugsbeschwerden
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Gicht
  • Rheuma
  • Arthritis
  • Migräne
  • Nierenproblem
  • Asthma
  • Stimmungsschwankungen
  • Hautausschlag und Pusteln
  • Gastritis
  • häufige Infektanfälligkeit
  • Reizblase

Was tun bei einer Candida-Belastung?

Um die Weiterverbreitung des Hefepilzes zu stoppen und ihn zu bekämpfen, muss man ihm seine Lebensgrundlage entziehen – also die Ernährung anpassen und eine sogenannte “Candida-Diät” halten.

Hefepilze liebe Zucker in jeglicher Form. Deshalb ist oberstes Gebot, den Zuckerzufuhr einzustellen.

Meide Zucker

Meide also alle Lebensmittel, die Zucker enthalten und solche, die bei Nahrungsaufnahme zu Zucker umgewandelt werden. Das betrifft also neben zuckerhaltigen Lebensmittel (auch die, bei denen du meinst, es sei kein Zucker enthalten. Schau also unbedingt immer auf die Zutatenliste nach Zucker und Zuckerersatzstoffen). Auch solltest du stärke-und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie weißes Brot, Nudeln, Reis, Backwaren vermeiden, denn diese Kohlenhydrate werden sofort in Zucker umgewandelt.

Verwende in dieser Zeit lieber glutenfreie Vollkornprodukte, wie zum Beispiel Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Hirse oder Vollkornreis. Der Vorteil daran ist, dass auch bei denen, die vielleicht an einer Glutensensibilität leiden, dies aber nicht wissen, sich eine Besserung einstellen kann und gleichzeitig sich auch die Darmschleimhaut etwas regenerieren kann.

Meide süße Früchte und Gemüse

Das mag zwar hart klingen, ist aber für eine erfolgreiche Candida-Behandlung notwendig. Meide bzw. schränke deinen Konsum an süßen Früchten und Gemüse so weit es geht ein. Dazu zählen z.Bsp. Kürbisse, Süßkartoffeln, Trockenobst, Weintrauben, Bananen und Birnen. Wenn du dennoch etwas süßen möchtest, dann verwende Stevia oder ein paar Datteln. Aber auch hier gilt, weniger ist mehr.

Meide Alkohol

Alkohol jeglicher Art (Bier, Wein, Schnaps, Likör, Most) ist absolut tabu. Denn auch Alkohol wird in Zucker umgewandelt, und Candida-Pilze sind absolute Zuckerjunkies.

Meide Hefe und alle hefehaltigen Lebensmittel

Hefehaltige Lebensmittel fördern ebenfalls das Candida-Wachstum. Hierzu zählen unter anderem Weißweinessig, Sojasauce und Pilze. Aber auch Pizza und Sauerteigbrot – also alle Backwaren, die mit Hefe angesetzt werden.

Meide kuhmilchhaltige Lebensmittel

Milch ist generell nicht gesundheitsfördernd. Doch bei einer Candida-Belastung sollte man sie erst recht meiden. Denn sie sind nicht nur schwer verdaulich, sie führen auch zu einer Überproduktion von Schleim und können allergische Reaktionen auslösen.

 

NATUeRliche Lebensmittel für die Behandlung einer Candida-Belastung

Granatapfel

Studien zufolge ist vor allem der in Granatäpfeln vorhandene Inhaltsstoff Punicalagin dafür zuständig, dass die Schutzbarriere des Pilzes durchbrochen wird, und ihm so den Garaus gemacht wird.

Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakte werden ebenfalls in der Candida-Behandlung sehr gern eingesetzt. Allerdings sollte man hier die Dosis zu Beginn recht niedrig halten und stetig steigern. Grund ist: Durch die Bekämpfung und Zerstörung der Pilze entstehen im Körper Toxine (Giftstoffe) die der Körper unbedingt ausscheiden muss. Wird er hier zu sehr überschüttet, kann es zu einer Vergiftungsreaktion kommen.

Doch das gilt eigentlich – aus unserer Sicht – bei allen Dingen, die Pilze und Bakterien im Körper abtöten sollen. Wir persönlich würde hier unterstützend empfehlen, die Ausleitung der Toxine mit Zeolith und Chlorella und Spirulina zu unterstützen.

Knoblauch

Knoblauch eignet sich wunderbar zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen und Parasiten. Doch dieser sollte dabei möglichst frisch und roh verzehrt werden, denn beim Kochen werden die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört.

Kolloidales Silber

Auch Kolloidales Silber ist ein wunderbares Mittel zur Bekämpfung von Bakterien und offenbar auch von Viren. Man kann dieses, was auch als natürliches Antibiotika bezeichnet wird, sowohl innerlich als auch äußerlich verwenden.

Doch auch wenn es ein natürliches Mittel ist, was gegen so Vieles wirkt, sollte man sich vor der Anwendung besonders gut belesen, vor allem wenn man vorhat, sich dieses selbst herzustellen.

Kokosöl

Die im Kokosöl vorhandenen mittelkettigen Fettsäuren wirken antifungal -also gegen Pilze. Dazu sollte man aber bei einer Candida-Diät täglich 3 Esslöffel hochwertiges Kokosöl, in Rohkostquaulität zu sich nehmen.

 

Zwei Varianten, um einen möglichen Candida-Befall zu Hause zu testen

1.Variante

Wenn du dich für den Darmtest von Medivere entschieden hast, dann bekommst du da auch gleich mitgeteilt, ob du an einer Candida-Belastung leidest und wenn ja wie hoch diese ist.

2. Variante

Eine weitere, recht einfache und kostenlose Variante ist folgende:

Gleich nach dem Aufstehen befüllst du ein Glas mit stillen Wasser. Es muss Zimmertemperatur haben. Spucke nun ins Glas und beobachte, was in der nächsten Stunde passiert.

  • Von dem Speichel der auf der Oberfläche des Wasser schwimmt, strecken sich lange Fäden ins Wasser hinunter.
  • Es treiben im Wasser wolkige Flocken.
  • Auf dem Grund des Glases sammelt sich wolkig aussehender Speichel.

Je schneller und dicker die Fäden sind und je schneller der Speichel sinkt, desto mehr Pilze befinden sich im Speichel.

Entstehen jedoch keine Fäden und der Speichel schwimmt auch noch nach einer Stunde auf der Wasseroberfläche, hast du wahrscheinlich keine Candida-Belastung.

 

 

 

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