Grundlagen einer Darmsanierung

Hier nun schauen wir uns an, wie man mit einfachen Mitteln zu Hause eine Darmsanierung durchführen kann. Denn der letzte Artikel zeigte uns ja, welche Auswirkungen die Darmflora auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hat.

Vor der Darmsanierung checken, ob diese geschädigt ist:

Anhand dieser Symptome wirst du selbst bereits erkennen, ob eine Schädigung eingetreten ist. Aus der Sicht der heutigen Lebensweise würden wir die Vermutung aufstellen, das jeder unter einer Darmschädigung leidet. Schau dir ruhig nochmal die möglichen Symptome an und lass dein Leben mal Revue passieren. Sofern du auch nur einmal in deinem Leben Antibiotika oder andere Medikamente nehmen musstest, dann kannst du zu 90% davon ausgehen, dass das natürliche Gleichgewicht gestört ist.

Aber du kannst natürlich auch einen Test machen.

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Darmsanierung – so gehts

Oberstes Ziel ist es, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hierzu ist es wichtig mal eine Bestandsaufnahme zu machen, welche Faktoren zu einer Schädigung geführt haben könnten. Am besten ist es, sich dies alles mal aufzuschreiben. Wenn du also beispielsweise unter großen Stress leidest, dann solltest du auch an diesem Thema arbeiten, damit sich der Erfolg einstellt.

Für viele geht die Darmschädigung auch mit einer Glutensensibilität oder Laktoseunverträglichkeit einher – auch wenn man diese vielleicht nicht weiß oder vermutet. Ich persönlich würde aus gesundheitlichen Aspekten grundsätzlich alle tierischen Milchprodukte und glutenhaltigen Lebensmittel weglassen, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Es gibt mittlerweile viele Pseudogetreide (wie z. Bsp. Amaranth, Hirse und Quinoa) mit denen man wunderbar backen und kochen kann. Später dann kann man langsam wieder – wenn man es unbedingt möchte – auf glutenhaltige Nahrungsmittel zugreifen – in Maßen und am besten das Urkorngetreide nutzen. Dieses ist in seinem Ursprung noch erhalten und nicht hochgezüchtet und deshalb besser verträglich. Bei Urkorn Austria bekommst du beste Qualität, da sie sich darauf spezialisiert haben.

Nun müssen wir den Darm von möglichen Parasiten befreien und gleichzeitig den Körper wieder in ein basisches Milieu bringen. Denn die Schädigung der Darmflora ist eben auch Ursache einer Übersäuerung des Körpers.

Weiterhin müssen wir dem Körper ausreichend Ballaststoffe geben, damit der Darm mal so richtig „durch geputzt“ wird und der alte, oft über Jahre abgelagerte und verkrustete Kot abtransportiert werden kann. Man glaubt gar nicht, was sich über die Jahre da alles ablagern kann. Bis zu 2 Kilo scheinen hier keine Seltenheit zu sein. Unterstützt kann dies mit regelmäßigen Einläufen werden. Die möglichen Varianten, welche ich bereits alle selbst getestet habe, werden wir dir in kommenden Artikel aufzeigen.

Und um den „bösen“, also schädigenden Darmbakterien den Garaus zu machen, ist es wichtig, durch Probiotika das Darmmilieu wieder aufzubauen und ins gesunde Gleichgewicht zu bringen. Das geht natürlich nur, wenn man den Darm mit den Bakterienstämmen füttert, die hier im Normalfall auch hingehören. Aber auch mit den im Handel angebotenen Probiotika sollte man skeptisch sein. Nicht das sie nicht ihre Daseinsberechtigung haben, aber die Menge die man einnehmen müsste, um Erfolg zu erzielen, schafft man mit den Pillen und Kapseln nie und nimmer.

Dauer einer Darmsanierung

Die Darmsanierung sollte man auf jeden Fall über mehrere Wochen, im Idealfall mehrere Monate durchführen. Denn viele schädliche Mikroben vermehren sich in unterschiedlichen Zeitabständen – und wir wollen diesen doch keinen Nährboden mehr bieten.

Wichtig ist natürlich auch, dass man dann auch schrittweise seine Lebensweise auf gesünder umstellt, also weniger Stress, möglichst keine bis weniger Medikamente, eine basenüberschüssige Nahrung zu sich nimmt und auf ausreichend Bewegung achtet. So wird das Immunsystem gestärkt und kann mit Schwankungen viel besser umgehen.

Im nächsten Artikel zeigen wir dir, was Birgit alles ausprobiert hat, um ihren Darm wieder zu regenerieren.

Ein Gedanke zu „Grundlagen einer Darmsanierung“

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