Achtsamkeit gegen Stress

    Achtsamkeit gegen Stress

    Der Frühling ist auch gleichzusetzen mit Wachstum, Kreativität, Planung und Umsetzungskraft. Die Zeit der Erneuerung beginnt – auch für unseren Körper. Wir reinigen und befreien uns. Zum einen innerlich, indem wir durch ausgewählte Nahrung unseren Körper bei der Entgiftung unterstützen können. Äußerlich durch das Befreien von Ballast oder auch durch den Frühjahrsputz. Und geistig dadurch, dass wir Pläne und Ziele die wir uns vorgenommen haben, nun eher angehen

     

    Der Frühling ist die Zeit der Pläne, der Vorsätze (Leo N. Tolstoi)

    Doch auch Stress vergiftet den Körper, hemmt uns in unserer Kreativität und im Wachstum. Warum also nicht den Frühling nutzen, um auch auf dieser Ebene für Entgiftung und Aufschwung zu sorgen. Die einfachste und schönste Art damit zu beginnen, ist das Ausüben von Achtsamkeit.

     

    Was ist Achtsamkeit?

    Achtsamkeit ist eine jahrtausendealte Methode, dennoch ist sie aktueller denn je. Achtsamkeit setzt bei den eigenen Bedürfnissen und Empfindungen an – sowohl körperlich als auch geistig. Achtsamkeit hält uns all unsere Gewohnheiten und Alltagshandlungen wie einen Spiegel vor Augen.

    Diese bewusste Aufmerksamkeit kann man auch als „Nicht-Abgelenkt-Sein“ definieren. Zum einen stoppe ich meine negativen, bewertenden Gedanken und zum anderen bin ich mit meiner vollen Aufmerksamkeit bei dem, was ich gerade mache. Und dieses eine Tun nehme ich ganz bewusst mit all meinen Sinnen wahr.

    Achtsamkeit leben ist in allen Alltagssituationen möglich.

    Wir möchten Dir hier ein ganz konkretes Beispiel einer Achtsamkeitsübung an die Hand geben.

    Suche Dir einen sonnigen Tag aus und gehe in der Mittagspause oder am Wochenende spazieren. Am besten eignet sich ein Park, eine Kleingartenanlage, die Promenade a m Fluß – Gegenden die nicht von vielbefahrenen Straßen umgeben sind.

    Tritt vor die Tür, schließe die Augen, atme ganz tief ein und langsam wieder aus und nimm den Duft des Frühlings wahr. So stimmst Du Dich auf das achtsame Spazierengehen ein. Wenn Du losgehst, nimm ganz bewusst das Hier und Jetzt wahr und lass Deine Gedanken und Sorgen schweifen, von einer Wolke davontragen. Freu Dich am Ergrünen der Bäume, an den Blumen – bleibe immer wieder mal stehen und atme ganz tief ein und wieder aus. Hörst Du wie die Vögel zwitschern? Konzentriere Dich auch hierbei immer nur auf eine Sache.

    Mit Hilfe des Achtsamkeitstrainings lernst Du  mehr und mehr Deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Du lernst wieder bewusster, entspannter und gelassener zu werden. Immer weniger automatisch zu funktionieren,  und somit wieder mehr Freude am Leben zu verspüren.

    Nimm Dir täglich etwas vor, dem Du Achtsamkeit schenken möchtest. Durch beständiges Üben wirst Du immer öfter im Hier und Jetzt sein.

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    Achtsamkeit üben durch das Zuhören des Vogelgezwitzschers

    Wichtig dabei ist, dass Du Dich nicht von Deinen aufkommenden Gedanken ablenken und davontragen lässt. Registriere nur, was in Deinem Körper vor sich geht und welche Gefühle in Dir entstehen, und kehre dann wieder in den Augenblick, also in das Hier und Jetzt zurück.

     Wir alle möchten unser Leben so vollständig wie möglich leben. Deshalb müssen wir lernen, dort zu sein, wo das Leben stattfindet, nämlich genau hier und jetzt. (Fred von Allmen)

    Die Praxis der Achtsamkeit ist universell einsetzbar. Sie lebt vom selbst(er)lernen, üben, ausprobieren und praktizieren. Achtsamkeit bedeutet wertfreies Beobachten, Geduld, Vertrauen, Akzeptanz, Loslassen, Liebe und Mitgefühl und offen zu sein für Neues.

    Wenn Du Achtsamkeit immer und immer wieder ausführst, verweilst Du dutzende Male am Tag in einem entspannten Zustand. Und Entspannung ist Regeneration. Regeneration ist Stressbewältigung.

    Viele weitere Übungen findest Du in dem Buch „Endlich gelassen Leben“.

     

    Wie praktizierst Du Achtsamkeit im Alltag? Postet doch Deine „Übungen“ im Kommentarfeld – wir sind gespannt, was da alles zusammenkommt.

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