5 Schritte zur Achtsamkeitsmeditation

Die Kunst der Achtsamkeit kommt in unserer heutigen schnelllebigen und von Multitasking geprägten Zeit eine immer größere Bedeutung.  Achtsamkeit als Form der Entspannung hat auch eine heilende Wirkung. Es aktiviert unser Immunsystem auf eine positive Art und Weise, so dass Heilungschancen steigen und Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Konkret bewirkt die Achtsamkeitsmeditation ein gestärktes Immunsystem, der Blutdruck wird nachweislich gesenkt, die Atmung beruhigt sich und Verspannungen werden gelöst.

Der Molekularbiologe Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelte hierfür die MBSR-Methode – zu deutsch: Stressreduzierung durch Achtsamkeit. Seine Therapie ist so einfach wie radikal. Denn der größte Gegner für Heilung liegt in uns selbst. Es ist unser eigenes, aus der Balance geratenes Stresssystem. Denn ein permanent erhöhter Wert des körpereigenen Stresshormons Cortisol bewirkt und beschleunigt Alterungs- und Krankheitsprozesse im Körper. Und unter Stress stehen wir alle, ohne es zu merken. Typische Stressfaktoren sind Handys, Fernsehen, Laptop aber auch die Reizüberflutung durch Medien, auf unseren Straßen (Werbereklameschilder, die Massen an Autos und Menschen) und  nicht zu letzt eben auch die ständige unterschwellige Angst vor Jobverlust, Krankheit, ständige Erreichbarkeit – all das was uns ablenkt von Ruhe, Entspannung und uns selbst. Somit entfremden wir uns stetig vom Bewusstsein unseres Körpers, unseres selbst, was konkrete gesundheitliche Folgen nach sich zieht. Wir verlernen die Warnsignale unseres Körpers wahrzunehmen und zu deuten.

Vielleicht magst du dich an dieser Stelle einfach mal bei einer Tasse Tee hinsetzen und deine ganz persönlichen Stressfaktoren aufschreiben. Du wirst staunen, was da alles zusammenkommt. Und nimm dir dafür ruhig eine Stunde Zeit. Denn Stressfaktoren sind nichts anderes als kontrollierbare Erfahrungen. Und wir können lernen, sofern wir diese kennen, mit ihnen umzugehen. Denn wir alle verfügen über die nötigen inneren Ressoucren dafür, wir müssen sie nur aktivieren. Zu diesen Ressourcen zählen unter anderem Gelassenheit, die positive Einstellung zum Leben, Selbstvertrauen, Liebe aber auch Bewusstsein und Mut. Mut z.Bsp. zu delegieren, abzugeben, Mut zum Nein sagen, Mut den Perfektionismus auch mal sein zu lassen und Schwäche zuzulassen. All das, all die Ressourcen wieder zu aktivieren und zu stärken, schaffst du durch Achtsamkeitsübungen.

Um hier wieder die Balance zu schaffen  und in die Balance zu kommen, helfen Achtsamkeitsübungen. Dabei gibt es die verschiedensten Methoden, wobei die Atemmeditation eine der wichtigsten und effektivsten sind. Denn Atem ist Luft und ohne Luft kann man nicht Leben. Atem ist also Leben.

5 Schritte der Achtsamkeitsmeditation

Achtsamkeit

 

Zwei weitere wunderbare Einstiegsübung in die Achtsamkeitmeditation:

Die “Rosinen-Methode”

Nimm 3 Rosinen in die Hand, betrachte diese aufmerksam, schau dir jedes Detail der Rosine ganz genau an und nun schiebe sie in deinen Mund und verzehre sie ganz langsam und bewusst. Gern kannst du dabei auch die Augen schließen. Diese Übung sollte 30 Minuten andauern.

Ja, das klingt sehr viel – doch genau das ist der Punkt der Achtsamkeit. Sich viel Zeit mit einer bewussten Aufgabe zu lassen. Denn während dieser 30 Minuten konzentrierst du dich nur auf die Rosine und deinen Atem. Alle aufkommenden Gedanken schiebst du beiseite und lässt sie ziehen. Sie haben keine Bedeutung, nur die Rosinen und dein Atem ist JETZT in deinem Fokus.

Atem zählen

Zähle beim jedem Einatmen und Ausatmen von 1 bis 10 und beginne dann wieder von vorn. Aufkommende Gedanken packst du einfach auf eine Wolke und schiebst sie davon..

Es spielt letztlich keine Rolle, wie wir zu inneren Ruhe und Balance gelangen. Einzig und allein das zählt, die Gedanken ziehen zu lassen und sich auf seinen Atem zu konzentrieren. Ob du das durch Atem,-Meditations,- Yoga – oder anderen Achtsamkeitsübungen  schaffst, ist ganz egal. Wichtig ist dein Atem und die dadurch entstehende innerer Ruhe und Balance.

Mit dieser einfachen Art der Atemübung kannst du schnell deinen Geist beruhigen, was eine wichtige Voraussetzung für Achtsamkeit ist und diese Übung ist zudem auch während der Arbeit, wenn schnell mal Stress oder Wut und Ärger aufkommt, wunderbar geeignet, um runter zukommen und wieder einen klaren Gedanken fassen zu können.

 

Aufruf und Wunsch an dich:

1.) Welche Übungen hast du, um den Fokus wieder auf den Atem zu lenken bzw. Achtsamkeit zu praktizieren?

Wir freuen uns wenn du uns dies als Kommentar hier hinterlässt und wir für die Leser so eine wunderschöne Sammlung an Achtsamkeitsmeditationen zusammentragen können.

2.) Welche Stressfaktoren sind deine ganz persönlichen und wie schaffst du es, diese zu minimieren?

Herzlichsten Dank an dich.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns über ein Like oder eine kleine Spende. Vielen Dank.

Wir lieben es, so nah wie möglich im Einklang mit der Natur zu leben und die Kraft der Natur für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu nutzen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und sie an dem Wissen teilhaben zu lassen. Denn DU hast es selbst in der Hand, ob und wie vital und fit zu bist.

About Author

Wir lieben es, so nah wie möglich im Einklang mit der Natur zu leben und die Kraft der Natur für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu nutzen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und sie an dem Wissen teilhaben zu lassen. Denn DU hast es selbst in der Hand, ob und wie vital und fit zu bist.

Leave A Reply